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Casablanca Juedisches Museeum

Hallo,

heute habe ich meinen halben Tag damit verbracht das juedische Museeum in Casablanca zu besuchen. Auch wenn ein Grossteil des Besuchens ein Suchen war.

Das Museeum liegt weit ausserhalb der Innenstadt in einem Villenvorort Namens Oasis. Ich bin dort mit dem Taxi eine halbe Stunde hingefahren und weil der Taxifahrer einmal in Oasis mir auch nicht weiter helfen konnte, bin ich in ein anderes Taxi gewechselt. Der Fahrer meinte, dass er genau wisse wo ich hin muss. Eine mehrdeutige Aussage... Mit dem bin ich dann wieder eine halbe Stunde gefahren. Und als ich ausstieg und mich orientiert hatte, musste ich feststellen, dass ich wieder bei den Synagogen in der Innenstadt stand.

Also hab ich ein Internetcaffe aufgesucht, das ganze bei Googlemaps gesucht, ausgedruckt und mich damit wieder in ein Taxi gesetzt. Die Karte, die das Museeum ebenfalls, sammt der ganzen Strasse eher mittelkorrekt lokalisiert, hat uns wenigstens so nah ran gebracht, das wir uns durchfragen konnten. Noch mal eine Stunde Taxi.

Schliesslich sind wir da. Ich stehe in einem Villenviertel, das Taxi braust mit meinen ueberteuerten 10 Euro davon, mir gegenueber zwei Wachmaenner. Das Ziel? Nein. Nur eine juedische Schule. Doch es ist nicht mehr weit. Noch eine viertel Stunde zu Fuss und ich bin tatsaechlich am Museeum.

Das reizt mit einem Charme der an die schlichten Gebaeude von Wright erinnert, in der Natur und Architektur einander ergaenzen. Vor dem strahlendblauen Himmel koennte es auch eine Villa in Californien sein. Doch, ist es nicht.

Es ist das einzige Museeum juedischer Geschichte auf arabischem Boden. Es besteht primaer aus drei kleinen Saelen, die absolut dem californischen Standard entsprechen und enthaelt hauptsaechlich Fotografien eines kanadischen Juden und Fotographen Names Cohen. In den Bildern haelt er die Erinnerung an die marokkanischen Juden der 60 Jahre wach. Eine Erinnerung an Atlantis.

Ansonsten sind noch einige Gegenstaende ausgestellt und zwei winzige Synagogen, deren Gemeinden veroedet sind und die dann von der Gesellschaft zur Erhaltung der juedisch Marokkanicshen Kultur ins Museeum gebracht und dort ausgestellt wurden.

Karte

28.2.11 21:32
 



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